Meine Ukrainereise 2026

Wie auch schon in der Vergangenheit, bin ich in diesem Sommer zusammen mit einem Freund in die Ukraine gereist. Insgesamt waren wir zehn Tage unterwegs und fuhren dabei durch Österreich, Ungarn, Rumänien und Moldau in die Ukraine. Auf dem Rückweg machten wir noch einen Zwischenstop in Polen. Im Gegensatz zu den letzten malen, sind wir die 6.000 Kilometer lange Reise nicht mit einem über dreißig Jahre alten Audi 80, sondern einem moderneren Opel Astra - Eine funktionierende Klimaanlage ist wirklich ein Game changer!
Beitragsaufteilung
Wenn ich Leuten in meinem Bekanntenkreis erzähle, dass ich in der Ukraine war, werden mir immer wieder die verschiedensten Fragen gestellt. Da das Interesse ist also offenkundig (und erfreulicherweise) riesen groß. Wie man sich vorstellen kann, haben wir in den zehn Tagen so viel erlebt, dass es sich anfühlt, wie eine dreiwöchige Reise. Um den Rahmen nicht zu sprengen, habe ich mich dazu entschieden, in den kommenden Tagen und Wochen mehrere Beiträge darüber zu schreiben. Es lohnt sich also, in ein paar Tagen noch einmal vorbeizuschauen.
Auf folgende Beiträge könnt ihr euch freuen:
- Das Flaggenmeer von Kyjiv
- Der Badestrand bei Odessa
- Gestörtes GPS und Internet
- Eine Nacht in Charkyjiv
- Wo liegt noch mal Moldau?
Unsere Route
Dass wir wieder in die Ukraine fahren würden, stand schon länger fest. Nach zehn Jahren wollten wir Odessa wieder sehen und wollten uns noch mit Freunden in Charkyjiv treffen. Da Kyjiv dann mehr oder weniger auf dem Weg lag, standen diese drei Städte schon einmal fest. Um es noch spannender zu machen, nahmen wir uns vor, wieder aus dem Süden über Moldau einzureisen und es ergab sich eine ordentliche Route. Gerade die Fahrt durch Rumänien dauerte mit unter am längsten, was daran lag, dass man über viele Landstraßen und durch viel Gebirge fuhr - Das machte die Reise aber nicht weniger spannend.

Wieso Urlaub in der Ukraine?
Eine der am häufigsten gestellten Fragen ist, wieso um alles in der Welt wir in ein aktives Kriegsgebiet fahren - mit Urlaub habe das ja nicht viel zu tun. Und das ist sogar korrekt: Ein Urlaub, aus dem man am Ende entspannt zurück kommt ist das nicht. Aber es ist auch super wichtig zu sehen: Die Ukraine ist mehr als nur Krieg. Das Land lebt und ist weit entfernt von dem, was sich die meisten Leute vorstellen. Vielleicht kann ich mit meinen Beiträgen auch ein wenig Licht ins Dunkle bringen. In unseren Gesprächen mit den Ukrainern, freuten sich alle extrem darüber, dass Besuch aus Deutschland kommt. Es ist uns auch wichtig, den Leuten zu zeigen, dass sie nicht vergessen werden und Deutschland (hier eher die Gesellschaft als der Staat) und ganz Europa an ihrer Seite stehen. Außerdem mögen wir das Land sehr und kommen daher immer wieder gerne zurück. Dieses mal hatten wir ein Paket in Charkyjiv abzugeben - dazu aber später mehr.