Ein Blog, den ich empfehlen kann
Lorenzos Welt ist ein Blog, der mir schon letztes Jahr beim Blog-Hopping aufgefallen war. Damals machte ich mich mit einigen neuen Blogs vertraut, um auch in Verbindung mit neuen Leuten zu treten und durch den Austausch einiges übers Bloggen zu lernen. Als ich von Blog zu Blog sprang, fiel mir sein Blog direkt auf, weil er im Vergleich zu einigen Anderen sehr aufgeräumt und strukturiert vorkam. Sein Theme erinnerte mich schon fast an mein eigenes. Auch wenn ich nicht Fußball affin bin, lese ich mir sogar seine Beiträge zu den HSV-Spielen durch. Aber er schreibt auch viel über Technik, beispielsweise die große PHP-Schwachstelle der letzten Woche. An seinen Beiträgen zur AfD sehe ich immer wieder, dass wir politisch auch gar nicht weit auseinander liegen - obwohl er bei den Grünen ist und ich selber aber bei SPD.
Was mir am meisten gefällt
Was ich aber besonders interessant finde ist, , dass er immer wieder aus dem Leben eines Menschen mit Behinderung schreibt und es mir so ermöglicht, die Welt durch eine ganz andere Brille zu sehen. Persönlich ist mir beim Entwickeln von Webanwendungen zum Beispiel die Barrierefreiheit immer wichtig, durch ihn weiß ich aber, wie wichtig das Thema wirklich ist, wenn man drauf angewiesen ist.
Für jeden von uns ist der eigene Blog ein Sprachrohr in die Welt. Man kann seine Gedanken in Worte bringen und veröffentlichen. Lorenzo kann nicht aktiv sprechen und nutzt zur Kommunikation eine Sprach-App. Das wurde mir allerdings erst einige Tage später klar, als ich seine über mich-Seite las.
Alles andere als wenig bekannt
Der ursprüngliche Titel der Blog Wochen 2026 lautet “Ein Blog, das ich empfehlen kann und das (wahrscheinlich) nur wenige kennen”. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass sein Blog nicht unbekannt ist und ihn viele in der Szene kennen. Die vollen Kommentarsektionen sprechen da Bände. Darum habe ich den zweiten Teil des Titels auch einfach unterschlagen. Solltet ihr seinen Blog noch nie besucht haben, ändert das bitte!
An dieser Stelle möchte ich mich auch bei Dirk bedanken, der über meinen Blog schrieb. Oft sehe ich meinen Blog als eine Art Einbahnstraße. Daher freue ich mich um so mehr zu lesen, dass die Ukraine-Beiträge wirklich gelesen werden. :)