Fotos der St. Bartholomäus Kirche in Laer

Schwarz-Weiß Foto eines Kirchturmes aus der Perspektive direkt davor, wodurch der Turm mächtig wirkt. Der Himmel ist schwarz und das dunkle Dach der Kirche kaum zu erkennen. Dafür strahlt das helle Mauerwerk um so mehr.
Foto der St. Bart­holo­mäus Kirche in Laer

Neue Foto-Idee

Das sonnige Wetter habe ich genutzt, um durch Laer (Kreis Steinfurt) zu gehen und ein paar neue Ansätze beim Fotografieren aus zu probieren. Auf Reddit hatte ich Fotos gesehen, die tagsüber geschossen wurden, wobei der Himmel pechschwarz ist. Das faszinierte mich und ich wollte es selber einmal ausprobieren.

Die Kirche als Motiv

Im Ortskern von Laer steht die St. Bartholomäus Kirche. Auf Grund ihres hellen Mauerwerkes und des dunklen Daches ein perfekter Kandidat für meine Foto-Versuche. Ich stellte die Belichtungszeit meiner Canon M50 so gering ein, dass der Himmel schwarz erscheint und der helle Turm hervor sticht. Das Sonnenlicht erzeugt eine Spiegelung auf dem Dach, was dem Ganzen noch einen netten Akzent setzt. Ich versuchte auch, das gesamte Schiff abzulichten, aber die auf dem Kirchplatz stehenden Bäume störten dabei.

Schwarz-Weiß Foto des Turmes von nur einer Seite. Der Turm ist zu nah, als dass er komplett ins Bild passt.
West-Seite des Turms der St. Bart­holo­mäus Kirche

Mehr Abstand bitte!

Als erstes schoss ich ein Foto aus viel zu kurzer Distanz, weswegen ich nur eine Seite des Kirchturms ins Bild bekam. Auch wenn der Effekt mit dem dunklen Himmel auf Grund der geringen Belichtungszeit schon zu sehen ist, bin ich mit diesem Bild nicht ganz zufrieden. Dabei hatte ich schon ein für Nahaufnahmen optimiertes Objektiv auf meiner Kamera. Sicherlich wird es auch noch spannend, ähnliche Fotos mit einem Teleobjektiv aus viel größerer Distanz zu machen. Vielleicht suche ich mir dann aber auch noch neue Motive. Kirchenfotografie ist sicherlich spannend, aber nichts, worauf ich mich festlegen möchte.

Fazit

Mit der Belichtungszeit, dem ISO und der Blende kann man unerwartete Fotos erzeugen. Ich habe viel herum gespielt, da ich mich ansonsten eher an der Nachtfotografie versuche. Der Weg ist aber bekanntlich das Ziel. Am Ende kam es für mich auf folgende Punkte an:

  • Viel Sonnenlicht
  • Helles Motiven vor freiem Himmel
  • Niedrige Belichtungszeit (ca. 1/2000)
  • Möglichst geschlossene Blende (z.B. f/16)
  • ISO maximal auf 100

An dieser Stelle kann ich auch direkt vorweg nehmen, dass ich noch ein paar weitere Bilder geschossen habe, die ich demnächst vielleicht auch teilen werde. Mich würde interessieren: Habt ihr auch schon einmal Low-Key-Fotografie ausprobiert?